Sie sind hier:
  • Mit Parkkralle gegen Steuerschuldner

Die Senatorin für Finanzen

Mit Parkkralle gegen Steuerschuldner

19.12.2008

Wirkungsvolle Finanzamts-Aktion wird im Januar fortgesetzt

Wenn die Parkkralle zum Einsatz kommt, erhöht das sprunghaft die Zahlungsbereitschaft säumiger Steuerzahler. Diese Erfahrung machten Mitarbeiter der Vollstreckungsstelle, die im Dezember verstärkt mit der mechanischen Wegfahrsperre arbeiteten. In 93 Fällen wurde spontan vor Ort die überfällige Kfz-Steuer bezahlt insgesamt rund 50.000 Euro. Finanzsenatorin Karoline Linnert kündigte an, dass die Aktion im Januar fortgesetzt wird: „Über die Feiertage wird die Parkkralle nicht eingesetzt. Danach geht es weiter. Selbstverständlich schreiten die Vollstreckungsbeamten nur in hartnäckigen Fällen zur Tat.“


Jetzt wird es ernst. Ein Vollstreckungsbeamter legt die Parkkralle an.

Jetzt wird es ernst. Ein Vollstreckungsbeamter legt die Parkkralle an.


Die Rückstände bei der Kfz-Steuer betrugen zuletzt rund eine Millionen Euro. Bevor ein Fahrzeug blockiert wird, werden die säumigen Schuldner zur Zahlung aufgefordert. Ist der Wagen blockiert, haben die Eigentümer noch drei Tage Zeit, die Steuerschuld zu bezahlen, dann wird abgeschleppt. So weit muss es nicht kommen. Finanzsenatorin Linnert appelliert an die Betroffenen, zügig die Kfz-Steuer zu überweisen: „Das erspart Ihnen und der Verwaltung unnötigen Aufwand und Kosten.“


[Foto: Pressereferat Senatorin für Finanzen]