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"Jugend forscht" Landeswettbewerb Bremen: Das sind die Sieger 2017

24.03.2017
1. Platz im Fachgebiet Biologie: Die 17-jährigen Schüler Tobias Henke und Henrik Feuersänger (links) vom Alten Gymnasium , jpg, 52.2 KB
1. Platz im Fachgebiet Biologie: Die 17-jährigen Schüler Tobias Henke und Henrik Feuersänger (links) vom Alten Gymnasium

„Zukunft - Ich gestalte sie!“ Unter diesem Motto fand am 23. und 24. März 2017 der 52. Bremer „Jugend forscht“ Landeswettbewerb in der Bremenhalle am Bremer Flughafen statt. Zur Siegerehrung fanden sich die Teilnehmer beim Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus in der Airportstadt ein: Sechs Siegerteams aus vier Fachgebieten werden mit ihren Arbeiten das Bundesland Bremen vom 25.-28. Mai 2017 beim Bundesentscheid in Erlangen vertreten. In den Fachgebieten Biologie und Mathematik/Informatik landeten je zwei Teams auf dem ersten Platz. Die Sparte „Schüler experimentieren“ endet auf Landesebene.

Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan beglückwünschte während der feierlichenPreisverleihung alle Teilnehmer: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement Schüler und Lehrer an diesem Wettbewerb teilnehmen. Heute können sich alle Beteiligten als Sieger fühlen. Wir haben uns vorgenommen, noch früher und gezielter die Talente von Schülern zu fördern. Und zwar auch bei Jugendlichen, die nicht sofort an Bestnoten in Mathe oder Physik zu erkennen, wohl aber zu motivieren sind, sich mit praktischen Fragestellungen forschend auseinander zu setzen. ‚Jugend forscht‘ trägt hervorragend dazu bei.“

Dies sind die Bremer „Jugend forscht“ Landessieger 2017:

1. Platz im Fachgebiet Biologie:
Die 17-jährigen Schüler Tobias Henke und Henrik Feuersänger vom Alten Gymnasium untersuchten das Abwägungsverhalten eines Schleimpilzes (Physarum polycephalum) in binären Entscheidungsmodellen und versuchten, das Prinzip auf das unterbewusste Entscheidungsverhalten von Menschen zu übertragen.

1. Platz im Fachgebiet Biologie:
Zoë Helene Kindermann (15 Jahre) von der Schule Am Leher Markt in Bremerhaven widmete sich in ihrer Arbeit der Kommunikation von Mäusen mittels Ultraschall.

1. Platz im Fachgebiet Chemie:
Der 17-jährige Schüler Arta Safari vom Alten Gymnasium wurde für seine Arbeit zur „Immobilisierung von Laccase für katalytische Anwendungen“ ausgezeichnet, die sich mit Oberflächenbeschichtungen befasst.

1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik:
Malte Haßler vom Gymnasium Horn, Jonas Bayer vom Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd (beide 17 Jahre) und Simon Dubischar vom Kippenberg-Gymnasium (16 Jahre) konnten die Jury mit ihrer Arbeit „Diophantische Darstellung des Collatz Problems“ überzeugen; einem bislang ungelösten Problem der Mathematik, in dem es um Zahlenfolgen geht.

1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik:
Die beiden Schüler Vincent Bahro (18 Jahre) und Tim Schupp (17 Jahre) vom Gymnasium Vegesack entwickelten eine alternative optische Datenübermittlungstechnik mit dem Namen „Frequency Quick Response“.

1. Preis im Fachgebiet Technik:
Der 18-jährige Daniel van der Meer vom Kippenberg-Gymnasium untersuchte in seiner von der Jury ausgezeichneten Arbeit die Möglichkeit, Wasserwellen zur Energiegewinnung zu nutzen.

Die ersten Plätze in den Fachgebieten Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften sowie Physik blieben unbesetzt.

Anliegend finden Sie die Siegerlisten und Kurzbeschreibungen der platzierten Projekte des diesjährigen Bremer Landeswettbewerbs, an dem insgesamt 92 Jugendliche mit 46 Arbeiten ab der vierten Klasse bis 21 Jahre teilgenommen haben.

Dem Bremer Landesentscheid sind drei Regionalwettbewerbe in Bremen Nord, Bremen Mitte und Bremerhaven vorgeschaltet, zu denen sich insgesamt 647 Jugendliche mit 316 Arbeiten angemeldet hatten. Ausrichter des Landesentscheids ist das Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus, das den Bremer Wettbewerb seit der ersten Stunde 1966 unterstützt.

Anbei die Fotos der Siegerprojekte, die Pressemitteilung sowie Liste der ausgezeichneten Projekte mit einer Kurfassung des Forschungsthemas.

Über den Wettbewerb
„Jugend forscht“ ist der größte europäische Nachwuchswettbewerb für Jugendliche im Bereich Naturwissenschaften und Technik und wurde 1965 vom damaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen initiiert. Jedes Jahr finden hierzu bundesweit Regional- und Landesentscheide statt, bei denen die Teilnehmer ihre Experimente vorstellen, um sich für den Bundesentscheid zu qualifizieren.

Der Wettbewerb ist in zwei Alterssparten unterteilt: Jungforscher bis 14 Jahre treten in der Kategorie „Schüler experimentieren“ an. Alle Teilnehmer ab 15 Jahren starten in der Sparte „Jugend forscht“. Auch Auszubildende und Studenten im ersten Ausbildungs- bzw. Studienjahr dürfen mitmachen. Die Teilnehmer können ihre Themen frei wählen, allerdings müssen sich die Forschungsprojekte einem der sieben Fachgebiete zuordnen lassen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Foto: Airbus