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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Senatoren eröffnen Kunststoff-Kompetenzzentrum in Bremen-Nord

30.11.2006

Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und Der Senator für Wirtschaft und Häfen teilen mit:

Arbeitssenatorin Ingelore Rosenkötter und Wirtschaftssenator Jörg Kastendiek haben heute (30.11.2006) in Bremen-Nord das Kunststoff-Kompetenzzentrum eröffnet. In einer Feierstunde in den neuen Räumen übergaben die beiden Senatsmitglieder die Kooperationsverträge an die beteiligten Partner.

Im Kunststoff-Kompetenzzentrum arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um neue Aus- und Weiterbildungsgänge im Bereich faserverstärkte Kunststoffe anzubieten. Sie reagieren damit auf den großen Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den entsprechenden Betrieben und eröffnen zugleich Jugendlichen und Erwerbslosen neue Perspektiven.

„Mit dem Kunststoff-Kompetenzzentrum ist es gelungen, in Bremen Nord eine zukunftsweisende Technologie zu verankern. Hier haben sich die Know-How-Träger der Region in einer Weiterbildungspartnerschaft für Betriebe, Beschäftige und Arbeitslose zusammengefunden. Dies ist ein vorbildliches Projekt, das weit über Bremen hinaus ihre Wirkung zeigen wird“, so Senatorin Ingelore Rosenkötter.

Senator Kastendiek sagte: „Das Kunststoffzentrum ist eine wichtige Hilfe für den Strukturwandel in Bremen-Nord. Wir brauchen mehr Arbeitsplätze im Bereich neuer Technologien, damit Bremen-Nord wieder verstärkt Produktions-und Arbeitsstätte wird.“ Gerade im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe seien in den vergangenen Jahren zahlreiche hoffnungsvolle Produkte und Lösungen entstanden, die einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft in Bremen-Nord beitragen könnten. „Ich wünsche mir, dass dieses neue Zentrum in den kommenden Jahren ganz vielen Menschen eine neue Berufsperspektive gibt“, so Kastendiek.

Beteiligt sind die Firmen Airbus Deutschland GmbH, die Abeking & Rasmussen Rotec GmbH und die Haindl Kunststoffverarbeitung GmbH gemeinsam mit dem Berufsfortbildungswerk (BfW), dem Institut für Werkstofftechnik (IWT) und dem Faserinstitut Bremen (FIBRE) unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM).

In einer Pilotphase geht der Lehrgang „FVK-Praktiker/in“ an den Start - eine 160 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungsmaßnahem mit intensivem Theorie- und hohem Praxisanteil. Der Lehrgang richtet sich an beschäftigte, aber auch an arbeitsuchende Facharbeiter/innen. In einer mittelfristigen Perspektive soll hier ein umfassendes, überbetriebliches und zertifizierendes Personalqualifizierungssystem für die gesamte Faserverbundtechnologie etabliert werden.

Hervorgegangen ist das Kunststoff-Kompetenzzentrum aus einem zweijährigen Prozess, in dem die Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft auf Initiative der bremer arbeit gmbh und des Wirtschaftsrats Bremen-Nord das Vorhaben entwickelt und ausgearbeitet haben.