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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Wirtschaftsförderungsausschüsse stärken den Außenwirtschaftsstandort Bremen

16.12.2005

1,5 Mio. € stehen für Außenwirtschaftsförderung und nationale Akquisition zur Verfügung

Bremen ist ein wichtiger nationaler und internationaler Handelsstandort. Weltweite Kontakte haben in der Vergangenheit dazu geführt, neue Unternehmen für Bremen zu gewinnen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Schon heute tragen außenwirtschafts- und hafenbezogen Tätigkeiten über 30% zum BIP im Land Bremen bei – das ist doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.


Die Wirtschaftsförderungsausschüsse haben heute die Fortführung der Außenwirtschaftsförderung und der nationalen Akquisition durch die Bremer Investitionsgesellschaft (BIG) mit einer Summe von rund 1,5 Mio. € bis Ende 2007 beschlossen. Wirtschaftssenator Jörg Kastendiek: „Bremen muss national und international sichtbar bleiben. Unser Ziel ist die Repräsentanz Bremens im internationalen Handel und die Ansiedlung neuer Unternehmen in Bremen.“


Der Senator sieht sich in der bisherigen Förderungs- und Akquisitionspolitik bestärkt: Seit 2001 ist es Dank der Außenwirtschaftsförderung und der nationalen Akquisition gelungen, 120 nationale und internationale Unternehmen in Bremen anzusiedeln. Dadurch wurden mehr als 1.300 neue Arbeitsplätze geschaffen und durch diese Unternehmen ein zusätzliches Investitionsvolumen von 74 Mio. € erbracht.


Kastendiek: „Eine ständige Prüfung unserer Außenwirtschaftsförderung ist nötig, um sich neuen Entwicklungen anpassen zu können.“ Er sieht deshalb auch in der erweiterten Europäischen Union einen wichtigen Markt für Bremen. Vor dem Hintergrund wird geprüft, ob in Polen wieder eine Außenwirtschaftsrepräsentanz für Bremen eröffnet werden kann.