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Der Senator für Inneres

Libanon: Bremen stellt feuerwehrtechnische Hilfsgüter zur Verfügung

01.08.2006

Bürgermeister Thomas Röwekamp: „Wir leisten konkrete und praktische humanitäre Hilfe innerhalb der internationalen Gemeinschaft“

Im Rahmen einer humanitären Soforthilfe stellt die Stadt Bremen der Krisenregion Libanon Schläuche und anderes feuerwehrtechnisches Gerät zur Verfügung. Zu den Hilfsgütern, die am Dienstag dieser Woche (1. August) auf den Weg gebracht werden, zählen zwölf Paletten mit 225 B-Schläuchen sowie 4 Notstromaggregate mit hydraulischen Rettungsscheren und weiteren Rettungs-geräten.

Vor wenigen Tagen erreichte das Katastrophen-Führungszentrum des Senators für Inneres und Sport bei der Feuerwehr Bremen ein Hilfeersuchen der Krisenregion Libanon. In dem Hilfeersuchen, gesteuert durch das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ), wurde unter anderem diverses feuerwehrtechnisches Material angefordert.
Libanon hatte zuvor ein Hilfeersuchen an die Europäische Union (EU) gesandt, welches dann über das Lagezentrum des Bundesinnenministeriums an das GMLZ geleitet wurde und von dort aus koordiniert wird.

In Katastrophenfällen unterstützen sich die Mitgliedstaaten bei Bedarf gegenseitig, bieten jedoch auch Staaten außerhalb der EU ihre Unterstützung an. Aufgrund der anhaltenden Krise im Nahen Osten führt das GMLZ seit dem 21. Juli 2006 gezielte Ressourcenrecherchen bei Bundesorganisationen, Bundesländern und Hilfsorganisationen durch.

Der Senator für Inneres und Sport, Bürgermeister Thomas Röwekamp, dankte der Feuerwehr Bremen für die rasche Meldung der angeforderten Hilfsgüter. „Unter dem Eindruck der Zerstörungen in Israel wie im Libanon, wo tagtäglich Opfer auch unter der Zivilbevölkerung zu beklagen sind, sind nicht nur politische Appelle gefragt, sondern auch ganz konkrete und praktische humanitäre Hilfen. Bremen leistet hier einen Beitrag innerhalb der internationalen Gemeinschaft.“
In Kooperation mit dem THW werden die Bremer Gerätschaften voraussichtlich am Dienstag nach Marseille und anschließend über den Seeweg in den Libanon transportiert.