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Der Senator für Inneres

Mundpropaganda bringt viele neue Kunden - StadtBibliothek Bremen führte Befragung durch

25.07.2001

Mundpropaganda ist das beste Werbemittel überhaupt. Das konnte jetzt auch die StadtBibliothek durch eine Umfrage bei ihren Neukunden im ersten Halbjahr 2001 erfahren. Denn über 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern zu einem Besuch der StadtBibliothek haben "verlocken" lassen. Zufriedene Kunden äußern sich offenbar positiv im Familien- und Freundeskreis über das Angebot der Stadtbibliothek, deren Dienstleistungen und die Unterstützung durch die Mitarbeiter. Neugierig geworden durch die Berichte im Familien- und Freundeskreis prüft der/die Interessierte erst einmal das Angebot vor Ort -und entscheidet sich dann für einen Bibliotheksausweis, die sogenannte BibCard, um Bücher und andere Medien zu entleihen oder einen der 20 öffentlichen Internetzugänge zu nutzen.


Neben der Mundpropaganda hat auch die Außenwerbung (wie Banner und Transparente, Werbung in Schaufenstern und mit Plakaten) die Kundenentscheidung beeinflusst (ca. 17 %), gefolgt von der Berichterstattung in den Medien (ca. 9%). Neben den intensiven Aktivitäten vor Ort, die Kunden zufrieden zu stellen, wird die Stadtbibliothek auch diese "klassischen" Formen der Werbung in Zukunft weiter verstärkt nutzen, um neue Kunden anzusprechen. Gut 17 Prozent der befragten Neukunden gaben als ausschlaggebend für die Ausstellung einer BibCard an, dass die Stadtbibliothek gut für sie erreichbar ist. Nach den Ergebnissen der Umfrage zu urteilen, wird sich, wenn in zwei Jahren die neue Zentralbibliothek im ehemaligen Polizeihaus am Wall eröffnet ist, durch die Mischung aus Informations- und kulturellem Angebot mit


Einzelhandelsgeschäften im Hause die Attraktivität der Stadtbibliothek noch steigern. Erfreulich ist, dass sich mit fast 3.200 ausgefüllten Fragebögen weit mehr als die Hälfte der Neukunden im Erwachsenenalter an der Umfrage beteiligten. Im August wird sich die StadtBibliothek mit einer Passantenumfrage verstärkt auch an (Noch-)Nichtkunden wenden, um deren Bedürfnisse und Wünsche an die neue Zentralbibliothek in Erfahrung zu bringen.