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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Senatorin Karin Röpke: Rat und Hilfe in Erziehungsfragen annehmen

14.08.2002

Dritte Broschüre mit Veranstaltungen für Eltern und Familien erschienen

„Erziehung ist (nicht) kinderleicht?!“ ist der Titel einer Broschüre, die erstmals zum Winterhalbjahr 2001 vom Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales herausgegeben worden war. Das Interesse an dem Büchlein, in dem Veranstaltungen für Eltern und Familien in Bremen zusammengefasst sind, war riesengroß: Die Auflage (7000 Stück) war innerhalb einer Woche nahezu vergriffen.

"Ich freue mich, dass wir nunmehr – wie angekündigt - die Reihe mit der bereits dritten Ausgabe fortsetzen können“, betonte Senatorin Röpke heute (14. August 2002).


In der Broschüre werden über 100 Veranstaltungen von 8 Anbietern in der Stadt Bremen (Volkshochschule, Evangelisches Bildungswerk, Bildungswerk der Katholiken, Mütterzentrum Huchting, Häuser der Familie, Pro Familia, Gesundheitsamt Bremen, Kinderschutzbund) rund um das Thema Kinder-Erziehung vorgestellt. Sie soll Eltern, die Rat und Hilfe brauchen, oder einfach nur an Informationen und Anregungen interessiert sind, die Auswahl unter den vielfältigen Angeboten erleichtern.


Senatorin Röpke: „Ich möchte die Eltern ausdrücklich ermuntern, die Angebote der Weiterbildung in Erziehungsfragen wahrzunehmen und sich nicht zu scheuen, in schwierigen Situationen Rat und Hilfe zu suchen.“


Die Angebote für die Mütter und Väter sind breit gefächert. „Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche bei Kindern“, „Meine kleinen Monster schaffen mich“, „Eltern und PISA“, „Pubertät oder Puberterror?“, sind nur einige Titel aus der Fülle der Veranstaltungen. Einen Schwerpunkt bilden Angebote für allein erziehende Mütter und Väter. Auch Großeltern können ihre Erfahrungsschatz bei der Betreuung ihrer Enkelkinder mit aktuellem Wissen auffrischen. Außerdem gibt e Kurse für türkische Mütter (in türkischer Sprache) mit Kinderbetreuung, die auf das Leben in unserem (fremden) Land vorbereiten sollen.


Die Angebotsformen sind vielfältig: Sie reichen von Familien-Trainingsprogrammen über Vorträge, Gesprächskreise und Kurse bis hin zu Bildungsurlauben.


Natürlich können sich Eltern auch individuell beraten lassen: in den städtischen Erziehungsberatungsstellen, den Familienberatungsstellen der Kirchen, im Kinderschutzzentrum und in vielen anderen Institutionen.


Die Broschüre ist unter anderem in den Sozialzentren, den Ortsämtern, Stadtbibliotheken, Kindertagesheimen und bei den beteiligten Bildungsträgern zu erhalten. Nachfragen können unter der Telefonnummer 361-2333 gestellt werden.