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Die Senatorin für Finanzen

Pressemitteilung mit Foto „Teilhabechancen behinderter Menschen weiter fördern“ -Integrationsvereinbarung für Schwerbehinderte im öffentlichen Dienst unterzeichnet

19.12.2001

Bürgermeister Hartmut Perschau, der Vorsitzende der Gesamtschwerbehindertenvertetung Jürgen Schomaker und der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates, Edmund Mevissen, haben heute die Vereinbarung zur Integration Schwerbehinderter im bremischen öffentlichen Dienst unterzeichnet. Ziel ist es, die Teilhabechancen behinderter Menschen in allen wichtigen beruflichen Bereichen zu fördern und das grundgesetzliche Benachteiligungsverbot umzusetzen. „Bremen nimmt bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst im Ländervergleich einen Spitzenplatz ein. Zur Zeit sind 5,93 Prozent aller unserer Beschäftigten schwerbehindert. Die nunmehr unterzeichnete Integrationsvereinbarung soll mit dazu beitragen, dass dieser Anteil noch gesteigert werden kann“, erklärte heute Bürgermeister und Finanzsenator Hartmut Perschau. „Wir müssen noch bestende Hindernisse beseitigen, die der Chancengleichheit von behinderten Menschen entgegenstehen. Dies kann nur in einem Miteinander geschehen. Dazu müssen die Betroffenen an den notwendigen Gestaltungsprozessen aktiv und eigenverantwortlich beteiligt werden. Die nun unterzeichnete Integrationsvereinbarung nimmt diesen Gedanken auf und bietet hierfür die Möglichkeit unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse in einer Dienststelle die Teilhabe von behinderten Menschen nachhaltig zu verbessern“, so der Senator.


 


    Bei der Unterzeichnung v.l.n.r.: Edmund Mevissen, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats, Jürgen Schomaker, Vorsitzender der Gesamtschwerbehindertenvertretung und Bürgermeister Hartmut Perschau. Download unter: www2.bremen.de/info/presse/Schwerbeh_1.jpg




Die Gesamtschwerbehindertenvertretung des Landes und der Stadtgemeinde Bremen hatte auf der Grundlage des neugestalteten Schwerbehindertenrechts Anfang des Jahres 2001 den Entwurf einer Integrationsvereinbarung vorgelegt und den Senator für Finanzen gebeten, mit ihr Verhandlungen unter Beteiligung des Integrationsamtes und des Gesamtpersonalrates für das Land und die Stadtgemeinde Bremen über den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung aufzunehmen.

Diese Verhandlungen konnten nunmehr erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Der Senat hatte sich am 27. November 2001 darauf verständigt, dass er als Arbeitgeber aller im bremischen öffentlichen Dienst Beschäftigten, eine Integrationsvereinbarung mit der Gesamtschwerbehindertenvertretung und dem Gesamtpersonalrat für das Land und die Stadtgemeinde Bremen abschließt. Die Integrationsvereinbarung wird die Richtlinie über die Betreuung und die Interessenwahrnehmung für die bei der Freien Hansestadt Bremen und der Stadtgemeinde Bremen beschäftigten Schwerbehinderten und Gleichgestellten aus dem Jahr 1990 (Schwerbehindertenrichtlinie) ersetzen.



 



    Erfreut über die neue Integrationsvereinbarung für Schwerbehinderte: (v.l.n.r.)

    Edwin Ninierza, Referent für Schwerbehindertenintegartion beim Senator für Finanzen; Edmund Mevissen, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats, Jürgen Schomaker, Vorsitzender der Gesamtschwerbehindertenvertretung; Bürgermeister Hartmut Perschau und Henning Lühr, Personaldirektor beim Senator für Finanzen. Download unter: www2.bremen.de/info/presse/Schwerbeh_2.jpg