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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Ahlrich Weiberg bleibt Geschäftsführer der Werkstatt Bremen - Senatorin Stahmann entfristet den Vertrag

20.11.2017
Senatorin Anja Stahmann übergibt Ahlrich Weiberg die Urkunde und einen Strauß Blumen
Senatorin Anja Stahmann übergibt Ahlrich Weiberg die Urkunde und einen Strauß Blumen

Ahlrich Weiberg wird die Werkstatt Bremen auch in Zukunft leiten. Zwei Jahre nach Übernahme der Geschäftsführung im Dezember 2015 hat Sozialsenatorin Anja Stahmann das Vertragsverhältnis jetzt entfristet. Weiberg hatte Wilfried Hautop abgelöst, der die Geschäftsführung seit Gründung der Werkstatt im Jahr 1987 innehatte. Die Werkstatt Bremen ist eine Werkstatt für behinderte Menschen und beschäftigt in 37 Betrieben rund 2.200 Männer und Frauen. Sie hält knapp 1.900 Arbeitsplätze für die angepasste Arbeit vor.

"Ahlrich Weiberg hat die zwei Jahre als Geschäftsführer genutzt, Angebote innerhalb der Werkstatt neu zu strukturieren", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend. Frauen, Integration und Sport. Vor allem habe er Prozesse eingeleitet, mit denen "die Angebote der Werkstatt im Beschäftigungs- und im Bereich der Berufsbildung deutlich passgenauer auf die Entwicklungspotenziale und Bedürfnisse jedes einzelnen Beschäftigten abgestimmt werden", betonte die Senatorin. "Für den Erfolg der Werkstatt, der sich ganz wesentlich an der guten Förderung und Unterstützung des Einzelnen bemisst, ist das von zentraler Bedeutung."

Der 56-Jährige Weiberg ist in Wolfsburg geboren und studierter Maschinenbauer. Seit dem Jahr 2000 war er in Einrichtungen der Diakonie für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung tätig und hat dort die betriebswirtschaftliche, technische und personelle Gesamtverantwortung getragen.

Seine Hauptaufgabe bei der Werkstatt sieht er darin, "sinnvolle kreative Beschäftigungsangebote für Menschen auch mit schwereren Beeinträchtigungen" zu entwickeln. Ahlrich Weiberg: "Die Werkstatt Bremen sehe ich in ihrer doppelten Funktion – einerseits als Reha-Einrichtung und Ort zur Teilhabe am Arbeitsleben, andererseits als Wirtschaftsbetrieb, der sich als Dienstleister der Bremischen Wirtschaft immer weiter öffnet. Beides will ich verantwortungsvoll weiterentwickeln."

Foto: Pressereferat, Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport