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Die Senatorin für Finanzen

Erfolgreiche "Woche der Seelischen Gesundheit"

Mehr als 1.200 Beschäftigte im bremischen öffentlichen Dienst nehmen Angebot wahr

20.10.2017

Wie gelingt es mir, über Jahrzehnte die Freude an meinem Job zu behalten? Was schützt vor einem Leben im Dauerstress? Jeder kennt Angst, aber wann wird Angst zum Problem? Wie spreche ich Suchtprobleme und andere psychische Erkrankungen richtig an?
Auf diese und ähnliche Fragen bekamen die Beschäftigten des bremischen öffentlichen Diensts in der zurückliegenden Woche Antworten. Mehr als 1.200 Beschäftigte haben vom 16. bis 20. Oktober die "Woche der Seelischen Gesundheit" besucht, die im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei der Senatorin für Finanzen organsiert wurde.

Die Aktionswoche sollte sensibilisieren und informieren, Berührungsängste und Unsicherheiten gegenüber psychischen Erkrankungen abbauen und Impulse für eigene Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung der eigenen seelischen Gesundheit geben: "Das Ziel, das Thema seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen aus der Tabu-Ecke herauszuholen und bewusst in den Fokus zu rücken, haben wir mit dieser Themenwoche erreicht. Ich freue mich, dass so viele Beschäftigte dieses Angebot wahrgenommen haben", sagt Bürgermeisterin Karoline Linnert.

Das Programm der Aktionswoche reichte von Angeboten speziell für Führungskräfte über allgemeine Vorträge zu Themen wie Depressionen, Resilienz oder Umgang mit belastenden Erlebnissen, über Schnupperkurse für Yoga oder Autogenes Training bis hin zu einer "AnsprechBar", wo Experten u.a. vom Arbeitsmedizinischen Dienst und der Suchtkrankenhilfe als Ansprechpartner für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung standen.

Hintergrund dieser Themenwoche ist die Tatsache, dass psychische Erkrankungen bundesweit immer weiter ansteigen. Insgesamt lassen sich in Deutschland mehr als die Hälfte aller Fehltage auf drei Krankheitsarten zurückführen: Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen, Infektionskrankheiten wie Erkältungen oder Grippe und auf psychische Erkrankungen. Psychische Störungen sind verbreiteter als angenommen.