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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Bremen und Bremerhaven präsentieren sich ihren asiatischen Hafenkunden auf der Fachmesse „transport logistic China“

04.06.2010

Für die Hafen- und Transportwirtschaft aus dem Land Bremen ist die „transport logistic China“ auch in diesem Jahr ein Muss. Auf der Fachmesse, die vom 8. bis 10. Juni 2010 in Shanghai stattfindet, präsentieren sich die bremischen Häfen und neun Mitaussteller unter der Dachmarke „Seaports of Germany“ auf einem 288 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand. Die Organisation liegt in den Händen der Hafengesellschaft bremenports.

Mitaussteller sind die Bremer Logistikunternehmen BLG Logistics Group, Eurogate, Beluga und Lexzau, Scharbau sowie die Wirtschaftsförderung Bremen (WfB), die JadeWeserPort Logistics Zone GmbH, die Marketing-Organisation Seaports of Niedersachsen sowie die Bremische Hafenvertretung (BHV), in der etwa 220 Hafen- und Logistikfirmen zusammengeschlossen sind.

Bereits am 6. Juni werden die Teilnehmer einer Wirtschaftsdelegation aus dem Land Bremen auf dem Shanghai Pudong International Airport landen. Die Delegation nutzt ihren einwöchigen Aufenthalt in der chinesischen Wirtschaftsmetropole nicht nur zur Teilnahme an der „transport logistic China“. Es stehen auch diverse Besichtigungen von chinesischen Unternehmen und Informationsveranstaltungen auf dem Programm.

Bremens Senator für Wirtschaft und Häfen, Martin Günthner, nimmt am 8. Juni um 10 Uhr Ortszeit an der Eröffnung der Messe teil und begibt sich anschließend auf einen Messerundgang. Am gleichen Abend spricht Günthner beim traditionellen Bremen-Empfang für die Aussteller und ihre Kunden – allerdings nicht am „Seaports of Germany“-Stand, sondern auf dem EXPO-Gelände. Damit schlägt das Land Bremen eine Brücke zu seinem Engagement auf der EXPO Shanghai. Bremen und seine Partner aus Nordwestdeutschland beteiligen sich unter dem Motto „Sharing A Visision“ an der Weltausstellung.

Zurück zur „transport logistic China“: „Diese Messe gehört für unsere Hafen- und Logistikwirtschaft zu den wichtigsten Veranstaltungen weltweit“, betont Senator Günthner. „Die Industrie- und Exportnation China hat einen bemerkenswerten Aufschwung genommen und beeindruckt durch ihr außergewöhnlich starkes Wirtschaftswachstum. Wir wollen die engen Kontakte, die schon heute zwischen Partnern in China und Bremen/Bremerhaven bestehen, zum Vorteil beider Seiten stärken und ausbauen.“

Auch 2009 gehörte die Volksrepublik China zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern der bremischen Häfen. Die Im- und Exporte via Bremen/Bremerhaven erreichten eine Größenordnung von etwa 6 Millionen Tonnen und lagen mit einem Minus von 5 Prozent nur unwesentlich unter dem Niveau des Rekordjahres 2008.

Besondere Bedeutung für den Umschlag von Ladung aus und für China hat das Containergeschäft. Der Standort Bremerhaven brachte es 2009 auf 625.000 China-Container (TEU). 2008, im bisher erfolgreichsten Jahr, waren es 720.000 TEU gewesen. Nach den USA liegt die Volksrepublik in der bremischen Containerstatistik inzwischen bereits auf dem zweiten Platz.

Häfen in China werden derzeit von allen drei Bremerhavener Container-Terminals bedient. Die Reedereien Mediterranean Shipping Company (MSC) und Maersk Line verbinden die bremischen Häfen über wöchentliche Abfahrten mit der Volksrepublik. Außerdem wird dieses Fahrtgebiet über die französische Reederei CMA/CGM bedient.

Bedeutende Gütergruppen im Warenaustausch mit China sind bei den Importen vor allem Fertigwaren, Elektroerzeugnisse sowie Bekleidung und Schuhe. Bei den Exporten dominieren Papier, Kunststoffe, Holz und Fahrzeuge.